Bartglätter - Bart einfach und schnell glätten

Zur angesagten Jahreszeit stellt der Vollbart vermutlich einen effizienten Gesichtswärmer dar. Das ist aber noch längst kein Grund, sich im Frühling vom Zottel zu trennen. Dann heißt es erstrecht: Pflegen und stylen. Denn nur ein angemessen getrimmter Vollbart erzielt die von Männern gewünschte verrucht-verführerische Optik, welche vor allem der Damenwelt imponieren soll. Ein Bartglätter ist deshalb unabdingbar. Was es damit auf sich hat, erklärt dieser Ratgeber.

Zugegeben, Barthaare weisen nicht gerade die schönste Form auf und erinnern irgendwie an krause Haare in der Bikinizone oder unter den Achseln. Das scheint viele Männer zu stören, weshalb die Hersteller reagiert und Bartglätter in den unterschiedlichsten Ausführungen entwickelt haben. Doch was kann das Gerät? Richtig! Es kann den Bart glätten. Dafür sorgen Keramik-Borsten oder zwei Heizplatten, welche wie in herkömmlichen Glätteisen für Kopfhaare, im Bartglätter verbaut sind. Was man für die Anwendung benötigt? Nichts als eine Steckdose und im Idealfall einen Spiegel.

Bart-Styling: Perfekte Ergebnisse mit dem Bartglätter

Wer schon einmal versucht hat, seinen Bart mit einem Kamm oder eine Bürste in Form zu bringen, dürfte schnell festgestellt haben, dass dieses Unterfangen mehr als sinnlos ist. Beim Kämmen scheint es, als würden sich die Barthaare gegen die Zinken wehren, um stattdessen zu tun, was sie wollen. Hier kommt die Hitze ins Spiel. Und ein bisschen Zeit darf morgens zusätzlich eingeplant werden. Schließlich könnten die ersten Versuche etwas holprig sein, weshalb ein bisschen Übung gewinnbringende Unterstützung liefert.

Der Bartglätter: Nur was für Männer!

Wenn du an dieser Stelle denkst, dass ein Gätteisen nur Weiberkram ist, dann irrst du dich. Ebenso wie die Kopf-, wollen auch die Barthaare gestylt werden. Ein gepflegtes Erscheinungsbild öffnet im Leben schließlich viele Türen. Ob beruflich oder auf beziehungstechnischer Ebene. Allerdings gibt es einen Unterschied in Bezug auf die Haarlänge. Während die Wallemähne einer Frau deutlich länger sein kann, lassen sich die kurzen Barthaare nur sehr schwer mit einem Glätteisen bearbeiten. Das wissen auch die Hersteller, weshalb schon längst nicht mehr von einem Bartglätteisen die Rede ist. Stattdessen wählte man die allgemeinere Bezeichnung Bartglätter, welche auch Sinn macht: Ein Bartglätter ist nämlich nicht mit einem Glätteisen für den Bart vergleichbar. Wer besonders lange Barthaare hat, kann diese mit einem Glätteisen in die ungelockte Form bringen. Handelt es sich um einen nicht ganz so langen Bart, kommt der Bartglätter zum Einsatz. Dazu im nächsten Absatz mehr. Wenn das Glätteisen genutzt wird, sollte darauf geachtet werden, dass der Bart in einzelne Partien unterteilt wird, welche nach und nach geglättet werden.

Was gilt es beim Kauf zu beachten?

Wer online nach einem Bartglätter Ausschau hält, wird auf eine ziemlich große Auswahl treffen. Die Entscheidungsfindung gestaltet sich damit unter Umständen als schwierig. Bartglätter sehen auf den ersten Blick alle gleich aus. Sie sind in der Regel schwarz, aus Kunststoff oder Keramik gefertigt und ergonomisch konzipiert worden. Doch es gibt deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten:

  • Aufheizdauer
  • Beschichtung
  • Ausstattung
  • Temperaturregulierung etc.

Der wichtigste Aspekt der Kaufentscheidung sollte die Beschichtung sein. Diese befindet sich am oberen Ende der Borsten und bildet quasi deren Bett. Diese sollte aus Keramik bestehen. Die eingebetteten Borsten sind im Idealfall auch aus Keramik gefertigt worden und verhindern damit das Verbrennen von Styling-Produkten auf dem Material.

In puncto Ausstattung kann mit oder ohne Display ausgewählt werden. Inwiefern ein Display beim Glätten sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Beim Kauf sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass das Gerät mit einer kurzen Aufheizdauer punktet. Das spart morgens Zeit im Bad und Energie aus der Steckdose.

Sicherheit geht vor – Das solltet ihr beachten

Gerade bei elektrischen Geräten welche erhitzen, sollte man natürlich stark auf die Sicherheit achten um mögliche Verbrennungen oder sogar Brände zu vermeiden. In erster Linie ist daher ein sorgsamer Umgang wichtig! So bald das Gerät aktiv ist, sollte es sorgfältig genutzt werden und bspw. nicht in der Nähe von leicht brennbare Gegenständen positioniert werden. Optimalerweise legt man das Gerät auf einen nicht brennbare Untergrund wie bspw. Fliesen und einem  weiten Sicherheitsabstand ab.

Sollte der Bartglätter keine automatische Abschaltung besitzen ist noch mehr Sorgfalt angemessen, denn das Vergessen des angeschaltenen Geräts kann nicht nur zu erhöhten Stromkosten führen, sonder ist natürlich nochmals gefährlicher! Hier also umbedingt sorgfältig mit dem Gerät umgehen!

Wie wird der Bartglätter angewendet?

Der Bartglätter wird wie eine herkömmliche Haarbürste oder ein Kamm genutzt, um den Bart zu kämmen und gleichzeitig in Form zu bringen. Mit der abgegebenen Hitze, muss das Gerät lediglich dazu eingesetzt werden, die störrische Gesichtsbehaarung zu kämmen. Den Rest erledigt die Hitze, welche trotz harter Barthaare nicht zu hoch eingestellt werden sollte. Nur so kann der Bartglätter auch auf Dauer ohne Bedenken genutzt werden.

Die elektrische Haarbürste mit glättenden Eigenschaften

Wer sich stattdessen (mehr oder weniger freiwillig) für den Bartglätter entschieden hat, bekommt quasi eine elektrische Haarbürste angeboten. Diese ist mit einem Netzstecker ausgestattet und braucht ebenso wie das Glätteisen, eine Stromzufuhr. Es handelt sich in der Regel um Keramik- oder Kunststoff-Elemente welche die Funktion der „Borsten“ übernehmen. Diese teilen die Haare wie herkömmliche Borsten auch, in einzelne Haarpartien um die darin entstandene Hitze überall im Haargestrüpp zu verteilen. Man kämmt sich den Bart mit dem Bartglätter und sorgt gleichzeitig dafür, dass die gebürsteten Haare hohen Temperaturen ausgesetzt sind, um die Form zu ändern. Aus lockig wird damit ganz einfach glatt. Mit dem Bartglätter wird somit gekämmt und geglättet. Mit einem Fön lässt sich der Bartglätter trotzdem nicht vergleichen, da das Gerät keine heiße Luft ausgibt. Außerdem gibt es einen weiteren wichtigen Unterschied zwischen herkömmlichen Haartrocknern und dem Bartglätter. Während der Fön dazu gedacht ist, nasse Haare zu trocknen, sollte der Bartglätter keinesfalls auf nassen Haaren angewendet werden. Auch nicht auf Barthaaren.

Ausreißer nicht ausreißen!

Barthaare können enorm widerspenstig sein und sicher werden viele Männer ein Lied davon singen können, wenn sich mal wieder ein besonders langes Haar in der Wuchsrichtung irrt und damit aus der Masse lockiger Barthaare hervorsticht. Offenbar handelt es sich dabei immer um genau das eine Barthaar, welches beim Trimmen übersehen wurde. Befindet man sich dann gerade am Arbeitsplatz, lautet die Lösung: Augen zu und herausreißen. Doch das muss nicht sein. Denn mit einer am Morgen geglätteten Gesichtsbehaarung bleiben alle Sprießlinge dort, wo sie hingehören.

Hinweis: Der Bartglätter sollte nicht ohne entsprechende Pflegeprodukte angewendet werden

Viele Hersteller weisen bereits in ihren Produktbeschreibungen darauf hin: Es bietet sich immer an, einen wirksamen Hitzeschutz in den Bart einzumassieren, um die gelockten Hornfäden auf Dauer vor Hitzeschädigungen zu schützen. Im Handel gibt es unzählige Hitzeschutz-Produkte, welches das Haar gleichzeitig mit wichtigen Vitaminen versorgen. Hier muss natürlich nicht auf die Gender-Unterteilung geachtet werden. Die für Damen angebotenen Pflegeprodukte können selbstverständlich auch im Rauschebart verteilt werden, bevor der Bartglätter zum Einsatz kommt. Viele Hitzeschutzprodukte weisen parallel glättende Eigenschaften auf, sodass der rebellische Charakter eines Vollbarts noch besser im Zaum gehalten werden kann. Hier bieten sich auch Bartöle an, welche am besten in die noch feuchten Haare einmassiert werden, um die Restfeuchte besser einzuschließen und die Haare damit vor dem Austrocknen zu schützen.